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SUMMARY:Über Hamburg forschen, lesen, schreiben. Aktuelle kulturhistorische Forschungsperspektiven II (= Andocken 25)
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DESCRIPTION:Ringvorlesung im SoSe 2026, dienstags, 18:15 – 19:45 Uhr, Phil-Turm, Von-Melle-Park 6, Hörsaal E\nDie Ringvorlesung "Über Hamburg forschen, lesen, schreiben – Aktuelle kulturhistorische Forschungsperspektiven" schließt an die Veranstaltungsreihe aus dem Wintersemester 2025/26 an. Sie lädt alle Interessierten dazu ein, Hamburgs Stadt- und Kulturgeschichte aus interdisziplinären Blickwinkeln zu erkunden. Organisiert vom Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburg (FKGHH) versammelt die Reihe aktuelle kulturhistorische Forschungen, die das Verhältnis von Stadt, Raum und Stadtgesellschaft bestimmen.\nIm Mittelpunkt stehen Fragen von Urbanität, Vergnügen und (Un-)Sicherheit, Gewalt und Ausgrenzung, Nationalsozialismus und Postkolonialismus, politischer Erinnerungskultur, künstlerischer und musealer Praxis, Erziehung und Bildung, gesellschaftlicher Teilhabe sowie maritimer Identitätskonstruktionen, Alltags- und Sprachgeschichte.\nDie Vorlesungen decken einen Zeitraum von den 1920er-Jahren über die NS-Zeit bis hin zu politischen und sozialen Aushandlungsprozessen der 1960er, 70er und 80er-Jahre und aktuellen Stadtdebatten ab. Thematisiert werden zentrale Räume Hamburgs (sowie dem Hamburger Umland) wie etwa St. Pauli oder Gerichte, aber auch Museen, Archive und Erinnerungsorte. Neben architektonischen und sozialen Räumen stehen Stadtimaginationen und -repräsentationen im Mittelpunkt. Dabei rücken sowohl staatliche Institutionen als auch Biografien, Erfahrungen und Lebenswelten von Alltagsakteur:innen sowie Dynamiken sozialer Milieus in den Fokus.\nSo entsteht ein facettenreiches Bild der Hafenstadt Hamburg als historisch gewordener Wissens-, Erfahrungs-, Projektions- und Handlungsraum, dessen Spuren bis in die Gegenwart reichen und zugleich Fragen nach städtischen Zukünften, Erinnerungswürdigkeit, Zugehörigkeit und Stadtidentität aufwerfen. Die Ringvorlesung bietet damit einen vertieften Einblick in aktuelle kulturhistorische Forschungen zur Hamburger Stadt- und Kulturgeschichte und lädt zur kritischen Diskussion ein.\nIm Jahr 2027 feiert der Forschungsverbund sein 20. Jubiläum. Im Sommersemester 2027 ist deshalb eine zweitägige Veranstaltung geplant.\n+++ Programm +++\n14.04.2026Stadtraum – Vergnügen – Kriminalität. Ethnografische und historisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven auf (Un)Sicherheit in Hamburg-St. Pauli nach dem Zweiten WeltkriegManuel Bolz, M.A., Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Universität Göttingen/ Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburg (FKGHH), Universität Hamburg– Moderation: Prof. Dr. Norbert Fischer\n21.04.2026Grenzüberschreitungen in der Großstadt. Sexualisierte Gewalt vor dem Hamburger Landgericht, 1920er-1960er JahreLisa Hellriegel, M.A., Institut für Geschichtswissenschaft, Universität Bremen – Moderation: Manuel Bolz, M.A.\n28.04.2026Hamburgs Baseballschlägerjahre. Rechte und rassistische Gewalt in den 1980er Jahren. Gesellschaftliche Ursachen und staatliche ReaktionenFelix Krebs / Dr. Florian Schubert, beide Hamburg– Moderation: Dr. Myriam Isabell Richter\nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit der Arbeitsgruppe "Collective Responsibility – Rassismus(kritik) an Hochschulen" der Universität Hamburg statt.\n05.05.2026Neu identifiziert: Fotografische Zeugnisse der Hamburger Deportation von Jüdinnen und Juden im Oktober 1941Dr. Alina Bothe, Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Freie Universität Berlin / Gisela Ewe, M.A.,  Johanna Schmied, M.A. und Dr. Kristina Vagt, alle Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen– Moderation: Dr. Johanna Meyer-Lenz\n19.05.2026Wie der Tod unvergesslich wurde. Historische Sterbefälle und ihre Dokumentation am Beispiel einer maritimen Gesellschaft an der Westküste Schleswig-HolsteinsDr. Wiebke Nissen, Hamburg– Moderation: Manuel Bolz, M.A.\n02.06.2026Provenienzforschung zu NS-Raubgut im Museum am Rothenbaum (MARKK)Jana Reimer, M.A. / Julianne de Sousa, M.A., beide Museum am Rothenbaum (MARKK)– Moderation: Dr. Johanna Meyer-Lenz\n09.06.2026Zwischen Überwachung, Fremd- und Selbstbestimmung. Ausstellung des St. Pauli-Archivs über Sexarbeit in der Hamburger HerbertstraßeGunhild Ohl-Hinz, M.A., St. Pauli-Archiv e.V. / Frauke Steinhäuser, M.A., Hamburg– Moderation: Dr. Johanna Meyer-Lenz\n16.06.2026Das ungebaute Hamburg: Visionen einer anderen Stadt. Entwürfe von 1960 bis heuteProf. Dr. Ullrich Schwarz, Vertretungsprofessor für Architekturtheorie an der HCU und Geschäftsführer der Hamburgischen Architektenkammer– Moderation: Prof. Dr. Norbert Fischer\n23.06.2026‘Wer gehört ins Museum?‘ Kultureller Ausschluss, Teilhabe und das Outreach-Inreach-Projekt ‚Mein Hamburg!‘Tendai Sichone, M.Ed., Kuratorin für Diversität und neue Vermittlungsformate, Museum für Hamburgische Geschichte (MHG)/ Dorothée von Diepenbroick, M.A., Museum für Hamburgische Geschichte (MHG)– Moderation: Prof. Dr. Ingrid Schröder\n30.06.2026Sprachbiographien – Erzählen über Niederdeutsch in HamburgProf. Dr. Ingrid Schröder, Niederdeutsche Sprache und Literatur, Institut für Germanistik, Universität Hamburg– Moderation: Manuel Bolz, M.A.\n07.07.2026Kipppunkt am Lerchenfeld. Die staatliche Hamburger Kunstschule und der NationalsozialismusDr. Alina Just, Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Hamburg– Moderation: Dr. Johanna Meyer-Lenz\n14.07.2026Ilse Frapan – eine vergessene Hamburger SchriftstellerinDr. Dirk Hempel, Hamburg– Moderation: Prof. Dr. Norbert Fischer\nKoordination: Manuel Bolz, M.A. / Prof. Dr. Thorsten Logge / Dr. Myriam Isabell Richter / Dr. Johanna Meyer-Lenz, alle Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburg (FKGHH), Universität Hamburg\n
LOCATION:Phil-Turm, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg, Hörsaal E
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