AG Rassismuskritische Beratung und Information
Im Jahr 2024 wurde an der Universität Hamburg eine umfassende Befragung unter Mitarbeitenden verschiedener Beratungsstellen durchgeführt, um den aktuellen Stand der rassismuskritischen Beratungsangebote zu erfassen und Handlungsbedarfe zu identifizieren.
Ziel war es, die Ressourcen, Kenntnisse und Unterstützungsstrukturen im Umgang mit Rassismus besser zu verstehen und die Beratungspraxis weiterzuentwickeln. An der Befragung nahmen 310 Mitarbeitende teil. Die Ergebnisse zeigen, dass Rassismus in den Beratungen bislang nur unzureichend adressiert wird. Die Analyse offenbart zudem Lücken in Sichtbarkeit, Ausstattung und Expertise der Beratungsangebote. Außerdem besteht ein erhöhter Bedarf, die Informationen über bestehende Unterstützungseinrichtungen und Anlaufstellen zu verbessern, da diese bislang nur wenigen bekannt sind.
Die Befragung verdeutlicht die Notwendigkeit, das Bewusstsein für Unterstützungsangebote zu erhöhen, die Qualifikation der Mitarbeitenden zu stärken und die Beratungsstrukturen insgesamt inklusiver und sichtbarer zu gestalten. Basierend auf diesen Ergebnissen wurden konkrete Empfehlungen entwickelt, um die Beratungskultur an der Universität Hamburg weiter zu verbessern.
Ziel ist es, Diskriminierung effektiver zu verhindern, die Sichtbarkeit rassismuskritischer Angebote zu erhöhen und eine inklusive Hochschulkultur zu fördern.
Hier finden Sie den vollständigen Bericht zur Befragung: Link zum Bericht
Derzeit arbeiten wir an der Auswertung der Studierendenbefragung „Studierende im Fokus: Rassimuskritische Beratung an der UHH“. Wir planen, die Ergebnisse beider Befragungen zu bündeln, um ein umfassenderes Bild der aktuellen Situation zu erhalten, um daraus gezielt Maßnahmen formulieren zu können.